Kung Fu Hustle

kungfuhustle-derfilm„Kung Fu Hustle“ ist ein Martial Arts Spielfilm aus dem Jahr 2004. Regisseur des von China und Hongkong produzierten Action-Streifens ist Stephen Chow. Der schrieb auch das Drehbuch und ist ebenso in der Hauptrolle zu sehen. „Kunf Fu Hustle“ wurde schnell der erfolgreichste Martial Arts Film, der je in Hongkong gedreht wurde. Besonders in Asien erlangte der Film große Popularität. Ursprünglich plante und kündigte Chow eine Fortsetzung an, die 2012 in die Kinos kommen sollte, allerdings gab es seither keine Infos mehr darüber, ob der Film jemals fortgesetzt werden könnte.

Sing wäre so gerne bei der „Axt“-Gang

Irgendwo in den 1940ern in Shanghai: Sing (Stephen Chow) ist ein kleiner Ganove, der am liebsten bei der in der ganzen Stadt gefürchteten „Axt“-Gang dabei sein würde, denn Verbrecher sein ist für ihn das Größte. Mit seinem Freund Gu () kommt er in die „Schweinestall Residenz“-Siedlung. Hier geben die beiden vor, dass sie zu der berüchtigten Bande dazugehören würden, denn sie erhoffen sich dadurch den Respekt der Anwohner. Dabei kommen echte Mitglieder der „Axt“-Bande dazu und die wiederum denken, dass Sing und sein Freund tatsächlich Bandenmitglieder seien. So kommt es zum Kampf gegen die Anwohner, doch die rufen drei weitere Kung Fu Kämpfer, die die Bande schnell besiegen. Sing flieht unterdessen. Dabei trifft er auf Fong, (), das attraktive Lollipop Girl. Die kennt er noch aus seiner Jugendzeit, so wie auch sie sich an ihn erinnern kann. Er, weil er ihr damals helfen wollte, aber kläglich gescheitert ist, sie, weil er ihr eben helfen wollte und daher noch immer ihr Held ist. Doch statt zusammenzukommen, bestiehlt er Fong und macht sich aus dem Staub. In der Zwischenzeit hat der Boss der „Axt“-Gang von der Schmach seiner Lakaien gehört, was natürlich auch einen Gesichtsverlust für ihn bedeutet.

In Sing verbirgt sich mehr, als er zunächst selbst erahnt

Also engagiert er zwei Profi-Killer, welche die drei Kung Fu Kämpfer aus der Schweinestall Residenz töten sollen. Das gelingt denen auch, doch dann schreitet das alte Vermieterpärchen aus der Siedlung selbst ein und die Gang wird erneut besiegt. Das kann der Boss nicht auf sich sitzen lassen. Sing, der noch immer Mitglied bei der Bande werden möchte, hilft ihnen dabei, einen schrecklichen Kämpfer, „Das Biest“ (), aus einer psychiatrischen Klinik zu befreien, damit der das Kung Fu Vermieterehepaar um die Ecke bringen kann. Die Aktion gelingt und schon bald kommt es zum großen Kampf. Die beiden Vermieter verlieren auch kräftig an Boden, als Sing ihnen plötzlich hilft, dabei aber lebensgefährlich verletzt wird. Die beiden können zusammen mit Sing fliehen. Nun erkennen sie, dass es mit Sing etwas ganz Besonderes auf sich hat. Er ist mehr, als er zunächst selber weiß. Von einem Tag zum anderen heilen seine Wunden und er weiß, dass er es mit dem Biest aufnehmen kann. Daraufhin kommt es zum großen Showdown. Doch auch Fong soll noch erheblichen Einfluss auf sein Leben haben.

Eine der erfolgreichsten Hongkong Produktionen

Bei den Hongkong Film Awards erhielt „Kung Fu Hustle“ 2004 insgesamt 16 verschiedene Preisnominierungen und konnte dann auch sechs Preise einstreichen. Auch für den Golden Globe wurde der Actionfilm nominiert. In China gilt der Martial Arts Streifen als der erfolgreichste, der jemals dort gedreht wurde. Der Film kann tatsächlich mit einer perfekten Inszenierung und hohem technischen Anspruch aufwarten. Daher ist er nicht nur für Freunde asiatischer Kung Fu Filme eine sehenswerte Action-Komödie. Stephen Chung ist auch der Regisseur der 2008 erschienen Game-Verfilmung „Dragonball Evolution“.